Mein erstes Buch heißt "Der Zauberring".
Alina und ich gelangen auf eine geheimnisvolle Insel. Dort begegnen wir einer Zauberfee, die uns um Hilfe gegen den Schwarzen Ritter bittet. Natürlich rette ich die Insel, die Bewohner, die Fee, alle Tiere und was es sonst noch zu retten gibt.

Hier könnt ihr ein bisschen in meinem neuen Buch "Der Zauberring" schmökern:


Der Ritter hatte gestoppt und beobachtete misstrauisch den Wald.
"Du verrätst uns noch mit deinem lauten Schnabel", flüsterte Alina.
Mit einem Ruck löste sich Storchie aus Alinas Griff. Er verließ die Deckung des Baumes und flatterte aufgeregt auf die Straße.
"Du doofer Ritter!", rief er. "Lass sofort die Kinder los!"
Alina schlug die Hände über den Kopf zusammen. Dieser vorlaute Storch brachte sie schon wieder in Schwierigkeiten! Sie blickte wieder auf die Straße.
Storchie war vor dem Ritter gelandet und schimpfte wie ein Rohrspatz.
"Hör mal zu, du Blech-Heini!", drohte er. "Ich bin Storchie, der Schrecken aller Ritter, Piraten und Räuber. Gleich nehme ich dich und schleudere dich durch die Luft, dass es nur so scheppert und klappert."
Er drehte sich zu den verblüfften Kindern um, die ihren Augen nicht trauten. "Ihr braucht keine Angst mehr vor dem Blech-Heini zu haben. Jetzt bin ich ja da."
Wütend sprang Storchie hin und her, er war fürchterlich aufgeregt. Den Ritter schien das allerdings wenig zu beeindrucken.
"Verschwinde!", kam eine dumpfe Stimme aus seinem Helm.
"Verschwinde, bevor es heute Storchenbraten gibt."
"Eher gibt es heute Blechkuchen!", brüllte Storchie zurück.
Langsam klappte der Ritter den Sichtschutz seines Helmes nach oben und griff zu seinem Schwert. Elegant zog er es heraus. Die zwei Kinder duckten sich. Alina wurde angst und bange, als sie ihn mit dem Schwert auf Storchie zugehen sah, der immer noch aufgeplustert auf der Straße stand. Als der Ritter noch wenige Schritte von Storchie entfernt war, rannte Alina aus dem Wald.
"Halt, Herr Ritter!", rief sie. "Das ist alles ein Irrtum." Alina stellte sich zwischen Storchie und den Ritter. Der Ritter blieb stehen. 
"Aha, heute ist mein Glückstag", sagte er. "Noch ein Kind für den Schwarzen Ritter."
"Was meint er?", fragte Storchie von hinten.
"Ich weiß es nicht", antwortete Alina über ihre Schulter.
"Wie konntest du nur einfach auf die Straße fliegen?"
"Ich wollte den Kindern helfen", verteidigte sich Storchie.
Der Ritter hob sein Schwert in die Luft.
"Euch beide nehme ich jetzt mit", kündigte er an.
"Wo will er denn hin?", fragte Storchie Alina.
"Ich weiß es nicht", sagte sie. "Frag ihn doch selbst."
Storchie kam nach vorne. "Wo wollen Sie denn hin?", erkundigte er sich freundlich.
"Ich nehme euch mit in die Festung", sagte er mit dunkler Stimme.
"Das ist schlecht", meinte Storchie und schüttelte den Kopf
. "Ganz schlecht."
"Wieso?", fragte der Ritter. Er hatte sein Schwert mittlerweile wieder sinken lassen.
"Weil wir nicht mit Fremden mitgehen dürfen", erklärte Storchie. "Das weiß doch jedes Kind."
"Was?", fragte der Ritter fassungslos.
Storchie schloss die Augen und nickte.
"Sie haben richtig gehört. War nett, mit Ihnen zu plaudern. Wir müssen jetzt gehen. Die Kinder nehmen wir mit."

Mehr davon könnt ihr in meinem Buch "Der Zauberring" lesen.

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