Mein zweites
Buch heißt "Die Retter der Zwerge".
Unser Abenteuer beginnt in einem Freizeitpark. Von dort trägt uns ein Heißluftballon ins Reich der Womper, auch genannt "die spielenden Zwerge". Sie heißen so, weil sie den ganzen Tag spielen. Eigentlich sind sie ein liebenswertes Völkchen, doch dann entdecken wir ein geheimnisvolles Geheimnis ...

Hier könnt ihr einen Auszug lesen:

Alina war froh, als sie endlich die Wurfbude erreicht hatten.
Sie setzte ihren Rucksack ab, und Storchie sprang heraus. Ein junger Mann und eine alte Frau, die die Bälle heraus gaben, stoppten ihre Unterhaltung und blickten Alina und Storchie überrascht an.
"Hier gibt es ja gar keine Wurst", stellte Storchie mit einem enttäuschten Blick auf den Stand fest.
"Es ist doch eine Wurfbude, Storchie, keine Wurstbude", erkärte Alina.
"Und warum bewirft man sich hier mit Würsten?", fragte Storchie.
Alina lachte.

"Das hat doch mit Würsten nichts zu tun, Storchie."
Sie deutete auf Stand. "Man wirft Bälle auf einen Stapel Dosen. Wenn alle Dosen umfallen, hat man etwas gewonnen."
"Aha", sagte Storchie. Er drehte sich zu den anderen Parkbesuchern um. "Meine Damen und Herren, bitte machen Sie Platz für den Meister der Wurstbude, äh, Wurfbude."
Er nickte dem Mann und der Frau im Stand zu.

"Bitte bereiten Sie den Hauptgewinn vor. Ich nehme an, es handelt sich dabei um eine Kiste voller Goldstücke."
Mit großen Schritten bewegte sich Storchie auf die Wurfbude zu. Er hielt dem jungen Mann einen Flügel hin.

"Ballmeister, bitte geben Sie uns drei Bälle."
Der Mann blickte hilflos die alte Frau an. Dann zuckte er mit den Schultern und legte vor Storchie drei weiche Bälle auf die Ablage.

Alina bemerkte, dass sich schon wieder zahlreiche Leute um sie versammelt hatten. Die Eltern grinsten, und die Kinder kicherten.
Storchie nahm einen Ball und wandte sich zu den Leuten um.
"Bitte passen Sie nun genau auf", sagte er und blickte wichtig in die Runde. "Sie erleben nun meinen weltbekannten Knallwurf."
"Bitte was erleben wir?", fragte Alina.

"Seien Sie nun bitte ruhig", näselte Storchie in ihre Richtung.
"Der Meister muss sich konzentrieren."
Er wog den Ball in seiner Hand und schloss die Augen. In dieser Haltung verbrachte er drei Minuten ohne jede Bewegung. Dabei murmelte und summte er einige unverständliche Worte.
"Storchie", rief Alina und klopfte ihm auf den Rücken. "Nun mach schon. Andere Kinder wollen auch noch werfen."
Die Leute um sie herum lachten.
"Storchie", sagte Alina erneut. "Bist Du sicher, dass mit dir alles in Ordnung ist?"
Storchie hörte auf zu summen. "Stören Sie den Meister nicht, sonst muss er noch einmal von vorn beginnen."
"Um Himmels Willen", stöhnte Alina. "Nur das nicht!"
Erneut konzentrierte sich Storchie auf den Wurf. Als die ersten Leute bereits gehen wollten, drehte Storchie seinen Flügel mehrfach im Kreis und warf den Ball in hohem Bogen in die Wurfbude. Doch anstatt der Dosen traf er den jungen Mann genau auf die Stirn. Laut polternd ging er zu Boden.
„War das dein berühmter Knallwurf?
", fragte Alina.
Nach einigen Sekunden tauchte der Mann stöhnend wieder auf und rieb sich die
Stirn.
"Ich sehe Sterne" sagte er und schüttelte den Kopf. "Und jetzt sehe ich einen weißen Vogel."

"Jawohl, und der bekommt nun den Hauptgewinn - eine Kiste Gold", klärte Storchie ihn auf...

Mehr davon gibt es demnächst in meinem Buch "Die Retter der Zwerge".

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